Teil 2: BCAA - Mein Erfahrungsbericht!

 

Einen großen Teil meiner letztjährigen Saisonvorbereitung, nämlich nahezu den kompletten Zeitraum von Januar bis einschließlich April, habe ich früh morgens mit “Nüchterntraining” verbracht.
Nahezu alle Laufeinheiten, aber auch viele Rad- sowie einige Koppeltrainings wurden dabei unter Verzicht auf’s Frühstück und dadurch mit leeren oder nur wenig gefüllten Kohlenhydratspeichern begonnen.
Da die Ausbildung einer soliden Grundlagenausdauer (Fettstoffwechseltraining) im Vordergrund stand, waren die meisten Einheiten von gemäßigter Intensität und wurde es doch mal etwas schneller, so waren dies meist eher kurze Belastungen von maximal 60 - 75 Minuten.
Um nicht komplett “leer” in den Trainingstag zu starten griff ich dabei auf enduu basic zurück, ergänzte die Ampulle jedoch noch um weitere BCAA um meine Muskulatur während dem Training vor dem Abbau zu schützen.
Gleich nach dem Aufstehen trank ich also ein Glas Wasser und nahm ca. 5g BCAA zu mir. Danach machte ich mich “Trainingsfertig” und ca. 10 Minuten vor Aktivitätsbeginn gab es dann noch eine Ampulle enduu basic obendrauf. Dazu noch ein weiterer Schluck Wasser und ab ging die Post!
Und es war erstaunlich was und vor allem wie es ging!
Gefühlsmäßig merkte ich eigentlich garnicht dass ich “low” (kohlenhydratarm) unterwegs war. In keiner Einheit unter zwei Stunden kam es zu drastischen Leistungseinbußen!
Bei längeren Einheiten wie beispielsweise 30 km Läufen oder Radeinheiten von 3 - 4 Stunden hatte ich immer noch eine weitere Ampulle enduu basic dabei. Würden Konzentration und Fokus spürbar abfallen, was auch meistens nach ca. 2 Stunden eintrat, war ich jederzeit in der Lage “nachzuschießen”. Gels bzw. Gel-Chips für den Notfall waren selbstverständlich auch ein ständiger Begleiter, sollte ich mich wirklich einmal komplett schwach fühlen oder einfach gar nichts mehr gehen.
An genau dieser Stelle würde ich rückblickend etwas aufarbeiten und versuchen weitere BCAA einzusetzen um dem Körper die Möglichkeit geben mir dadurch neue Energie zur Verfügung zu stellen und einen anhaltenden Muskelschutz zu gewährleisten. Denn bei den meisten langen Einheiten knabberte ich nach spätestens 2,5 Stunden am ersten Eiweißriegel.
Zu trinken gab es übrigens immer Brausetabletten mit Elektrolyten - na klar: ohne Kohlenhydrate. ;)
So weit, so gut. Im Nachhinein kann man sicherlich sagen: Wäre es nicht auch ohne den ganzen “Kram” gegangen?
Nun ja, dazu kann ich folgendes Berichten: Nach meinen Saisonhöhepunkten (u.a. die Langdistanz in Roth) fing ich im Oktober wieder an frühmorgendliche Nüchternläufe in mein Training zu integrieren. Aufgrund des verringerten Leistungsgedankens (ich hatte ja keinen wichtigen Wettkampf mehr geplant) verzichtete ich auf jegliche Ergänzung vor dem Training. Lediglich mein Glas Wasser blieb noch von den ehemaligen Ritualen. “Muss ja auch so gehn” dachte ich mir. Und siehe da: Es ging auch! ABER: Mann war das anstrengend!
In vielen Einheiten musste ich mich richtig schinden und zwingen nicht vorher einfach schon aufzuhören. Ich fühlte mich platt und irgendwie schwergängig. Selbstverständlich war ich auch wieder ähnlicher Intensität unterwegs wie im Januar - April; immer schön locker. Und trotzdem: Irgendwas war anders.
So bleibt nach meiner persönlichen Erfahrung definitiv das Fazit: “Klar geht’s auch ohne, aber mit geht’s einfach besser”. *g*

Abschließend kann ich nur sagen: Probiert’s aus! Es wird Euer “Nüchterntrainings-Erlebnis” mit Sicherheit nachhaltig verändern :)
Testet enduu Basic. Testet BCAA. Oder probiert beides zusammen! Und teilt uns dann Eure eigenen Erfahrungen mit!!!

 

Fazit: (es bleibt dabei!)

  • BCAA sind für Ausdauersportler ideal für 'kohlenhydratarme' Trainingseinheiten
  • BCAA fördern die Regeneration
  • BCAA schonen die körpereigenen Muskeleiweiße

Welche Erfahrungen habt ihr mit BCAA gemacht? Schreibt mir ein Kommentar!

 

Schon probiert? enduu bcaa TABS! Cuule Sache ;-)


Über den Autor

Sebastian Alt (24) ist Gastautor bei enduu, ausgebildeter Physiotherapeut, ambitionierter Triathlet und Enduusiast aus Überzeugung. Nach seinem Einstieg in den Triathlonsport im Jahr 2012 finishte er 2015 seine erste Langdistanz beim legendären Rennen in Roth.

 

 

 

 




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